recherchiert und geschrieben von Rolf Ellbrunner bis Februar 2007
Lehrer Weiß hatte innerhalb der Schule einen Trommler- und Pfeiferspielmannszug aufgebaut, der bei Schulfesten und auch beim Freischießen 1951 vor den Knabenkompanien voranmarschierte. Der Zug löste sich nach dem Tode vom Lehrer Weiß wegen mangelnder Teilnehmerzahl auf.
Es entstand dann 1960 der Plan, aus Kindern der Knabenkompanien einen Fanfarenzug aufzubauen. Mit tatkräftiger Unterstützung von den Herren Franz Hoellen, Hermann Graf und Willi Schade, wurden drei alte im Privatbesitz befindliche Fanfaren genommen und schließlich war mit fünf gestifteten Fanfaren und zwei Landsknechtstrommeln der Grundstock eines Schülerfanfarenzuges aufgebaut.
Unter Übungshilfe des Knabenoberst Franz Hoellen, des Herrn Harald Franke und eines Übungsleiters aus Volkmarsen wurden in der Schule oder abseits auf einsamen Feldwegen einfachst Musik- und Marschformen geübt. Ihre ersten öffentlichen Auftritte waren das Wecken und das Abmarschsignal zu den alljährlich stattfindenden Schnadezügen.
Anerkennung und Geldspenden aller Anführer und Hauptleute der Freischießensgruppen ermunterten zum weiteren fleißigen Üben der kleinen.
Eine Handarbeitslehrerin der Schule hatte für alle Fanfaren, Fanfarentücher entworfen und in einem unterrichtlichen Vorhaben schmuckvoll anfertigen lassen.
Es nahte das Freischießen 1972. Eine 12-köpfige Gruppe nahm als Knaben-Fanfarenzug an den Festzügen teil und marschierte den Knabenkompanien voran.
Das Musikrepertoire bestand aus fünf Märschen. Allseits fand diese kleine Truppe Beifall und Anerkennung.
Dieter Luttrup, der 1975 zum Fanfarenzug dazu kam, wurde bald aufgrund seiner musikalischen Fähigkeit, Leiter der kleinen Gruppe. Der Fanfarenzug wurde in den folgenden Jahren mehr und mehr ausgebaut und ist damit zum festen Bestandteil der Schützengesellschaft geworden.
Zum Freischießen 1979 wuchs der Fanfarenzug auf 18 Kinder und Jugendliche heran.
Der
ganze Stolz jeden Mitglieds, war das von Frau Christa Luttrup selbst entworfene
und in mühevoller Näharbeit geschaffene Freischießenskostüm.
Sie
nähte ein schönes Barett aus roten Samtstoff mit einer grünen und einer weißen
Feder daran, einen aus Seidenstoff grünen Überwurf mit dem Mengeringhäuser
Stadtwappen versehen, das Wappen wurde bei jedem Überwurf mit Seidenfarben von
Frau Ulrike
Glase
künstlerisch von Hand aufgemalt. Dazu eine rote Pumphose die bis über die Knie
ging. Schließlich wurde zu der schmucken Einheit, weiße Kniestrümpfe und
schwarze Halbschuhe getragen.
Mitten
auf dem Festplatz hatte der Fanfarenzug beim großen Heimatfest ein eigenes
Lager in „Esaus Scheune“. Das Freischiessen 1979 war für die Knaben ein großer
Erfolg, sie wurden überall, wo sie auftraten, mit Begeisterung empfangen.
Die
Fanfaren und die Landsknechtstrommeln wurden größtenteils von den Historischen
Gruppen und den Hauptleuten gespendet, auch Personen vom Vorstand der Schützengesellschaft,
der Pfarrer und Geschäftsleute aus Mengeringhausen stifteten Musikinstrumente.
Die Schützengesellschaft kaufte schließlich einige Instrumente hinzu.
Von der Stickerei Koch aus Coburg wurden sehr schöne Fanfarentücher angefertigt, die auch von Mengeringhäuser Handwerker und Geschäftsleute gespendet wurden.
In den sieben Jahren zwischen dem Freischießen, wurde es um den Fanfarenzug etwas ruhiger. Jährlich wurden die Mengeringhäuser Bürger von den Klängen des Fanfarenzuges an
Christi
Himmelfahrt zu dem stattfindenden Schnadezug geweckt.
Dirk
Dowald, der Mitglied im Volkmarser Spielmanns- und Fanfarenzug war, brachte den
Jungs neue Stücke bei, wie auch Christian Engelbracht vom Arolser Spielmanns-
und Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr.
Für
das Freischießen 1986 kamen neue Mitglieder hinzu. Frau Christa Luttrup und
Ihre Tochter Ulrike Glase schneiderten fehlende Kostüme nach.
Dieter
Luttrup erbrachte hervorragende Leistungen beim leiten und führen des Zuges.
Neue
Landsknechtstrommeln wurden angeschafft, eine wurde von der Lanzengarde
gespendet, somit ist der Fanfarenzug zu einem immer schöneren und präsentablen
Klangkörper geworden.
Eine
Woche vor dem Freischießen 1986 wurde der Fanfarenbläser des Herold, Fritz
Klapp jr. krank, so das er am geschehen des großen Heimatfestes nicht
teilnehmen konnte.
Dieter
Luttrup, der derzeit den Fanfarenzug leitete, übernahm kurzfristig den Posten
von Fritz Klapp, da er Fanfare spielen und reiten konnte, und wurde somit,
zusammen mit Klaus Spinnler zum berittenen Fanfarenbläser des Herold, über die
Mengeringhäuser Festtage.
Den
Fanfarenzug übernahm über die Freischießentage, Carsten Ott, der den Zug
durch seinen kräftigen Arbeisteinsatz und sein führendes Auftreten wunderbar
über das große Heimatfest brachte. Und dies mit voller Unterstützung der
ganzen Gruppe. Somit wurde auch das Freischießen 1986 ein voller Erfolg.
Zwischen den Freischießen 1986 und 1993 traten einige Mitglieder aus, es kamen aber neue hinzu, und so nahm der Fanfarenzug das erste Mal Mädchen als Mitglieder auf.
Der
Verein entwickelte sich immer prachtvoller und hatte zwischen den Jahren viele
Auftritte mit der Schützengesellschaft im gesamten Waldecker Raum.
Dieter
Luttrup sollte auch in 1993 auf dem Mengeringhäuser Freischießen den
berittenen Fanfarenbläser des Herold spielen, daher führte er Rolf Ellbrunner,
der seit 1976 im Fanfarenzug ist, in das Amt des Leiters und Stabführers ein.
Offiziell
übernahm Rolf Ellbrunner am 27. März 1992 bei der großen Schützenversammlung
von Dieter Luttrup den Fanfarenzug.
Für
das Freischiessen 1993 wurden von Frau Ulrike Glase und Frau Christa Luttrup,
wieder in tagelanger und aufwendiger Näharbeit, neue Kostüme geschaffen. Das
neue Kostüm war dem alten zwar ähnlich, aber noch schmuckvoller, die beiden
Frauen verwendeten anderen Stoff der etwas pflegeleichter war. Das Mengeringhäuser
Wappen das auf dem Überwurf draufgenäht war, wurde von einer Stickerei aus
Bayern gefertigt. Die gestickten Wappen spendete der damals amtierende Schützenkönig
Gerhard Jordan, er war stets um den Fanfarenzug bemüht und hatte immer ein
offenes Ohr für die Jungs und Mädchen.
Die
Kosten für das Kostüm übernahmen die Mitglieder des Fanfarenzuges und die Schützengesellschaft
Mengeringhausen.
Zum
großen Heimatfest 1993 wuchs der Fanfarenzug auf 26 Mitgliedern heran.
Das
jüngste Mitglied war vier, das älteste, dreißig Jahre jung.
Das
Freischießen begann am 1.Juli 1993, überall wo der Fanfarenzug sich zeigte,
wurde er mit Begeisterung und Applaus empfangen. Sie hatten sich zu einen
wunderbaren schönen Klangkörper und auch Gruppe entwickelt.
Das
Lager in „Esaus Scheune“ war Prachtvoll ausgeschmückt und mit einem aus
Holz gebauten Vorbau versehen, schmuckvoll wurde es mit Tannenzweigen behängt.
Auf
einer Feier entstand auch der „Schlachtruf“ des Fanfarenzuges: „Fanfare
Hurra“.
Der
Zusammenhalt der gesamten Truppe wurde groß geschrieben. Für sie war es das
schönste Freischießen was gefeiert wurde.
Die
Euphorie des Fanfarenzugs Mengeringhausen ist über Freischießen so groß
geworden, das beschlossen wurde, sich musikalisch zu verbessern.
Vom
Musikzug Bottendorf wurden acht Ventilfanfaren, vier Mellophone, zwei Helikon
und ein Sousaphone gebraucht gekauft. Paul Seewald aus Westheim wurde als
Musiklehrer engagiert, der dem Fanfarenzug neue stimmungsvolle Musikstücke
beibrachte.
Der
Fanfarenzug hatte nach Freischiessen 1993 bis heute viele Auftritte und
Spieltermine. So konnte er manches Jahr mehr als zwanzig Termine wahrnehmen und
wurde somit im gesamten Kreis Waldeck-Frankenberg bekannt und beliebt.
In
der Quizsendung „Acht und Fertig Los“ im Hessen Fernsehen, trat der
Fanfarenzug als Showteil für die Kandidaten von Bad Arolsen auf. Es wurde der
Marsch „Gruß an Coburg“ vorgetragen und dauerte ca. vier Minuten, aber der
Fanfarenzug verbrachte den ganzen Tag mit Proben, schminken und Aufstellungen im
Studio Kassel.
Der
Fanfarenzug spielt jährlich seit 1994 bei Karnevalumzug in Wrexen mit, und hat
sich dadurch auch Stimmungsmusikstücke angeeignet.
Der
Fanfarenzug bekam besonders von jüngeren Interessenten Nachwuchs, die fleißig
von Rolf Ellbrunner ausgebildet wurden.
Neue
Musikinstrumente wurden zusätzlich vom Fanfarenzug, aber auch von den
Mitgliedern privat angeschafft, wie zum Beispiel: zwei Paradetrommeln, zehn
Tambourins und Sambapfeifen.
Die
Historische Gruppe der Zunftmeister, mit ihrem Obermeister Robert Pohlmann,
spendete dem Fanfarenzug ein Helikon.
Die
Burschenschaft 2000 überreichte beim ersten Ausmarsch am 14.Mai 2000 dem
Mengeringhäuser Fanfarenzug, eine „Große Marschtrommel“ die im Volksmund
auch Pauke genannt wird.
Am
musikalischem Repertoire wurde sehr viel gearbeitet und verbessert, Stefan
Meuser der seit 1987 Mitglied im Fanfarenzug ist und über eine sehr gute
musikalische Begabung verfügt, bringt sich selber bekannte Stimmungslieder bei,
dann probt er die Musikstücke mit den Mitgliedern des Vereins ein. Dadurch
konnte er mit dem Fanfarenzug viele neue Stücke einstudieren.
Über
das Freischießen 2000 bestand die Gruppe aus 19 Männer und 9 Frauen, der
Altersunterschied der Mitglieder war von 8 bis 34 Jahren, teilweise waren schon
die eigenen Kinder der Mitglieder mit im Verein. Auch beim großen Heimatfest in
2000 hatte der Fanfarenzug wieder sein Historisches Lager in „Esaus
Scheune“, das Schmuckvoll und passend zum
Fest hergerichtet wurde. Am Donnerstagabend des Freischießen 2000, herrschte
durch eine Tanzkapelle eine gute Stimmung im Festzelt, die Mitglieder des Fanfarenzug
marschierten dann musikalisch hinzu, die Festgäste im Zelt waren so begeistert
und erstaunt, das sie sich auf die Bänke stellten und den Klängen des
Fanfarenzugs lauschten und begeistert applaudierten. Auch die Mitglieder bekamen
bei so einem freudigen Empfang und wunderbaren Auftritt, ein Funkeln in den
Augen. Das Freischießen 2000 war so, mit allen Auftritten, Festzügen und
Feierlichkeiten des Fanfarenzug Mengeringhausen ein pulsierender Erfolg.
Am
Sonntag um 20:15 Uhr des1.April 2001 wurde vom Hessischen Fernsehen die Sendung
„Landparty“ aus der Mengeringhäuser Stadthalle live ausgestrahlt, die von
Reinhard Schall moderiert wurde. Der Fanfarenzug beteiligte sich hierbei mit
einem musikalischen Auftritt und spielte den Fußballsong „Carneval de
Pari“.
Im
September 2002 vereisten die Mitglieder mit Freunden und Familienangehörigen, für
neun Tage nach „Lloret de Mar“ in Spanien. Die Busfahrt von fast 20 Stunden,
wurde durch die fröhliche Geselligkeit während der Fahrt, kürzer aufgefasst.
In
„Lloret de Mar“ wurden zwei musikalische Auftritte in Hotels mit sehr viel
Spaß und zur Freude der Gäste, wahrgenommen. Programmpunkte der Mitreisenden
war eine Tagesfahrt nach Barcelona, Strandaufenthalte bei Superwetter, eine
Fischauktion in „Calella“ und einiges mehr. Übernachtet wurde in einem
Dreisterne Hotel. Gesamt waren alle Urlauber mit der Reise sehr zufrieden.
Die
Übungsstunden des Fanfarenzugs wurden in der Mengeringhäuser Grundschule, in
Klassenräumen oder im Forye abgehalten. Ab Juni 2002 wurde vom Verein aus, bei
Familie Fritz Kesting ein ehemaliger Schweinestall angemietet, der dann in
monatelanger Arbeit neu aufgebaut wurde. André Glase und Friedrich Schweitzer,
die Aufgrund ihres Handwerklichen Geschicks, übernahmen überwiegend die
baulichen Maßnahmen. So musste zur Trennung, eine Wand eingezogen werden, für
den Toilettenraum wurde komplett ein neuer Raum gemauert. Alle Wände des neuen
Übungsraums wurden isoliert und verkleidet. Der zurzeit amtierende Schützenkönig
von Mengeringhausen, Karl-Wilhelm Götte, spendete dem Verein Material, das für
die Sanitäreinrichtung und die Gasheizung benötigt wurde,
dieses Material wurde von Bernd Bröker in seiner Freizeit installiert. Bernd
ist kein Mitglied im Fanfarenzug, trotzdem zeigte er unermüdlichen Einsatz um
die ganze Installation ehrenamtlich vorzunehmen. Die
Firma Elektro-Engelhard spendete Steckdosen, Kabel, einen Sicherungskasten, die
Lampen für den Übungsraum und für den WC-Bereich. Stefan Meuser legte die
gesamten elektrischen Leitungen und installierte die Steckdosen. So wie es
zeitlich angerieren lies, wurden vom Fanfarenzugs aus, Arbeitseinsätze
vorgenommen, wo sich der größte Teil der Mitglieder am renovieren, aufbauen
und am sauber machen des Übungsraumes beteiligte.
Die
erste Feierlichkeit war die Silvesterfeier 2002, die ersten Übungsstunden im
neuen Übungsraum fanden im Januar 2003 statt. Nach und nach wurden die „Schönheitsarbeiten“
durch Arbeitseinsätze im 50 Quadratmeter großen Übungsraum erledigt.
Das
Freischießenskostüm wurde Anfang 2003 etwas geändert, so ließ man schwarze
Pumphosen nähen, und kaufte als Kopfbedeckung Zimmermannshüte, die mit weiß/grüner
Feder geschmückt wurden.
Im
Juni 2003 nahm der Fanfarenzug am Hessentag in Bad Arolsen innerhalb der neun
Tage teil, präsentiert wurde sich auf einer Showbühne in der großen Allee, im
Gewerbezelt auf dem Festplatz Königsberg, sowie beim großen Hessentagsumzug.
Am 2. und 3.August 2003
wurde einer Einladung zum 45 jährigen Jubiläum des „Fanfarenkorps
Landsknechte Halver“ im Sauerland gefolgt. Auf der Feier waren 38 Fanfarenzüge
aus ganz Deutschland geladen. So entstanden Vereinsfreundschaften zu anderen
Fanfarenzügen.
Der Musikverein „Harmonie
de Volharding“ aus Waalre in den Niederlanden meldete sich per Internet beim
Fanfarenzug: „Der Verein würde gerne am Twistesee ein Wochenendurlaub
verbringen und mit uns zusammen, musikalisch etwas auf die Beine stellen“.
So überlegten sich der
Fanfarenzugmitglieder, ein Fest zu veranstalten und auch befreundete Spielmannzüge
und Musikvereine aus näherer Umgebung einzuladen.
Am 27.September 2003
feierten die Mitglieder des Fanfarenzugs auf der Warthe, ihr erstes
musikalisches Spätsommerfest. Des weiteren waren die musikalischen Gäste, der
Musikverein „Harmonie de
Volharding“, der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen,
Spielmannszug Mühlhausen, Spielmannszug Twiste, Spielmanns- und Fanfarenzug
Landau und der Spielmannszug der Feuerwehr Paderborn/Süd, die sich alle mit
einigen Musikstücken präsentierten. Das Fest wurde sehr gut geplant und
durchorganisiert. Große Unterstützung hatten die Mitglieder, bei dem
erfolgreichen Open Air, von ihren Familienangehörigen.
Am
5.Juni 2004 fand die Einweihungsfeier des neuen Übungsraumes statt.
Ortsvorsteherin Monika Volkmann, der 1.Vorsitzende der Schützengesellschaft
Gerald Nelle, Schützenkönig Karl-Wilhelm Götte, ehemalige Schützenkönige,
wie Otto Engelhard und Gerhard Jordan, alle Hauptleute der Historischen Gruppen,
ehrenamtliche Helfer, sowie die Familienangehörigen der Mitglieder waren
geladene Gäste.
Von
den Hauptleuten der Historischen Gruppen, wurden dem Fanfarenzug drei neue
leichte Landsknechtstrommeln mit Schulter- und Rückengurt zur Einweihungsfeier
gestiftet.
Vom
3.-4.Juli 2004 kam der Fanfarenzug einer Einladung vom Fanfarenzug
„Koblenz-Karthause 1964 e.V.“ zum 40 jährigem Vereinsjubiläum nach.
Die Termine, sowie die Rücksprache
mit anderen Vereinen für die auswärtigen Besuche und auch die Spiel- und
Auftrittstermine vom Fanfarenzug wurden vom Schriftführer André Glase
gemanagt.
Am 7.Mai 2005, beim
Schnadezug in Mengeringhausen, spendete der Schützenkönig Karl-Wilhelm Götte
und der Adjutant der Burschen, Markus Köhler, dem Fanfarenzug „Vierer-Timtoms“,
die vom Trommler Frank Meier entgegen genommen wurde.
Die Stadt Klütz an der
Ostsee ist Partnerstadt von Bad Arolsen. Klütz feierte vom
1.-3.Juli 2005 ihr 775 jähriges
Bestehen. Zu dieser Feierlichkeit reisten die Mitglieder zusammen mit Bürgermeister
Gerhard Schaller nach Klütz und wirkten am dortigen Festgeschehen mit. Der
Fanfarenzug nahm am großen Festumzug
durch die Stadt teil und musizierte bei einem Platzkonzert, im Freischießenskostüm.
Die Freizeit wurde bei herrlichem Wetter am Strand der Ostsee verbracht.
Der Fanfarenzug hat jährlich
ca. 20 Auftritte, darunter sind große Feste wo sie immer wieder Herzlich
Willkommen sind und eingeladen werden. Einige Veranstaltungen sind:
Karnevalumzug in Wrexen, Kirmes oder Schützen- und Heimatfest in Lütersheim,
Bad Arolser Viehmarktsumzug, die Freischiessen in Helsen, in Schmillinghausen,
in Korbach, Allerheiligenkirmes in Marsberg, um nur einige Auftritte zu erwähnen.
Im Vereinsleben des
Fanfarenzugs herrscht eine sehr gute und gepflegte Kameradschaft, so werden des
öfteren, Bilderabende, Wanderungen oder gemeinsame Tagesreisen unternommen.
Auch mit den Kindern und Jugendlichen werden unter Leitung der Jugendwärtin
Sabine Schweitzer, mit Unterstützung von Antonella Scaffidi, verschiedene
Aktionen durchgeführt.
Im Frühjahr 2006 wurden von
Frau Ulrike Hundertmark-Glase, für alle Mitglieder des Fanfarenzugs, neue
Überwürfe für das Freischießenskostüm genäht. Dabei wurde auf einem
Wiederstandsfähigen Stoff zurückgegriffen.
Vom 9.-11.Februar 2007
unternahmen die Mitglieder des Fanfarenzugs ein Übungswochenende in der
Jugendherberge auf „Burg Hessenstein“ bei Frankenberg. Mit sechs Trommlern
und 17 Fanfarenbläsern wurden mehrere Übungsstunden abgehalten. Gesamt wurden
an dem Wochenende 19 Stunden geprobt. Bei den vier Stunden Ventilfanfare, wurden
ältere Musikstücke geübt und ein neues Lied einstudiert. Stefan Meuser führte
durch die Übungsstunden und brachte den Bläsern und Bläserinnen, das neue Stück
bei.
Frank Meier übte mit den
Paradetrommeln neue aufwendige und schwierige Trommelstücke. Marc Ellbrunner
probte mit den neuen Mitgliedern das trommeln an der Landsknechtstrommel. Rolf
Ellbrunner übte mit den neuen Mitgliedern Musikstücke auf der Naturtonfanfare.
Bei den gemeinsamen Proben, wo sich alle Mitglieder daran beteiligten, wurde der
Fanfarenzug von Stefan Meuser musikalisch geleitet. An den beiden Abenden nach
den harten Proben war gemütliches Beisammensein angesagt. Es wurden
Freischiessenfilme von 1993 und 2000 gezeigt und Ausschnitte von verschiedenen
Fernsehauftritten angeschaut. Das Übungswochenende war somit sehr Erfolgreich,
weil alle Teilnehmer mit Freunde und Hingabe mitarbeiteten.
Die Übungsstunden des
Fanfarenzugs finden an vier Tagen in der Woche statt. Dienstags von 18:30 Uhr
– 19:30 Uhr übt Rolf Ellbrunner mit den jüngeren und neuen Mitgliedern, das
spielen auf der Fanfare. Am Mittwoch wird die Trommlerübungsstunde von 19:00
Uhr – 20:00 Uhr von Frank Meier geführt. Donnerstag von 18:30 Uhr -19:30 Uhr
wird auf der Ventilfanfare, Stimmungsvolle Songs von Stefan Meuser eingeprobt.
Am Freitag von 18:30 Uhr – 20:00 Uhr leitet Rolf Ellbrunner durch die große
Übungsstunde, wo sich alle Mitglieder des Vereins daran beteiligen.
Im März 2007 finden die
ersten Aufnahmen für die erste CD des Fanfarenzug Mengeringhausen statt.
Im Februar 2007 besteht der
Fanfarenzug gesamt aus 26 Mitgliedern, der sich Instrumental wie folgt
zusammensetzen:
3 Landsknechtstrommeln:
3 Paradetrommeln:
1 Große Trommel (Pauke):
Corinna Bender
André Glase
Tino Marx
Marc Ellbrunner
Patrick Luttrup
Thorsten Risbeck
Frank Meier
19 Naturton- und
Ventilfanfaren:
Nina Bender
Pia Bender
Elke Boos
Rolf Ellbrunner
Markus Goos
Oliver Hameier
Tim Hameier
Christian Hock
Lisa
Krösel
Carmen Luttrup
Angela
Meuser
Stefan Meuser
Antonella Scaffidi
Yasmin Schmidt
Nicole
Schröder
Friedrich Schweitzer
Sabine Schweitzer
Tobias Schweitzer
Markus Seifert
Je nach Auftritt und
Besetzung, werden von André Glase auch die Becken eingesetzt und von den jüngeren
Mitgliedern, bei Stimmungsliedern die Tambourins.
Quellen:
Franz
Hoellen
Hermann
Graf
Willi
Schade
Dieter
Luttrup
Wolfgang
Jost
Klaus
Weber
Rolf
Ellbrunner
Bilder

Foto
entstand bei einem Ausmarsch 1965
Tambour-Majore
von 1951-1965:
Walter
Bohartschik, Wolfgang Jost
Trommler
und Pfeifer:
Rolf
Künstel, Wilfried Götte, Gerhard Pauli, Klaus Fath, Manfred Kibath, Willi
Stracke, Wolfgang Koch, Dieter Junkermann

Foto entstand beim Schulfest übers
Freischiessen 1972
Ingolf
Sieslack, Klaus Weber, Andreas Weber,
Dieter
Klein, Erhard Franke, Siegfried Kirner
![]() |
1.Reihe: Joachim Köhler,
Friedrich Schweitzer, Gero Ott, Dieter Kesting,
Werner
Klein, Dieter Luttrup
2.Reihe: Manfred Bender,
Karlheinz Hahn, Karl Störmer, Hans-Georg Ponzelar, Thomas Thiele,
Karl-Friedrich Schwenke, Rolf Ellbrunner, Gerd Müller, Carsten Ott
3.Reihe: Uwe Knebel,
Matthias Falb, Bernd Groftschick

1.Reihe: Gero Ott, Friedrich
Schweitzer, Michael Weide, Joachim Köhler, Volker Ammer, Hans-Peter Thiele,
Karl-Friedrich Schwenke
2.Reihe: Carsten Ott, Horst
Trotte, Karlheinz Hahn, Jörg Jakobschak, Thomas Krume, Markus Oesterling
3.Reihe: Stefan Scholz, Andrè Glase, Ulrich Schröter, Rudolf Krebs ,
Rolf Ellbrunner, Dirk Lücking,
Stefan Krume
![]() |
Hintere Reihe: Markus
Oesterling, Karl-Friedrich Schwenke, Marcel Glase, Jörg Jakobschak, Ralf Saure,
Joachim Köhler,
Reihe davor:
Bernd Döring, Carmen Luttrup, Karlheinz Hahn, Anja Höhle, Thomas Human,
Nicola Esau, Alexander Thiel, Martin Wachs, Manuel Schomburg, Rolf Ellbrunner,
Reihe davor:
Stefan Meuser, Marc Ellbrunner
Sitzend: Patrick Luttrup,
Andrè Glase, Frank Meier, Stefan Krume,
Kai von Wulffen, Oliver Höhle,
Hans-Peter Thiele, Thomas Krume

Freischiessen 2000
Hintere Reihe: Frank Meier,
Antonella Scaffidi, Markus Seifert, Marcel Glase,
Carmen Luttrup, Martina
Ganther, Yasmin Schmidt, Stefan Meuser, Dennis Kastenhuber
Reihe davor: Hans Wildemann,
Oliver Höhle, Carolin Bandow, Siegfried Jellen,
Florian Künstel, Saskia
Stute, Dominik Wagener,
Vordere Reihe: Patrick
Luttrup, Andre Laege, Rolf Ellbrunner, Fabian Höhle,
Janin Feuchthofen, Dennis
Happe, Marc Ellbrunner
Nicht mit auf dem Foto: André
Glase, Tobias Thiele

Gruppenfoto Oktober 2004
hintere Reihe: André
Glase, Elke Boos, Nicole Ockroy, Tobias Schweitzer, Friedrich Schweitzer,
Patrick Luttrup, Christian
Hock,
mittlere Reihe: Rolf
Ellbrunner, Carolin Bandow, Lisa Krösel, Angela Meuser, Jackeline Nolte,
Markus Seifert, Antonella
Scaffidi, Sabine Schweitzer,
in Hocke: Tino
Marx, Thorsten Risbeck, Jessica Zinke, Marc Ellbrunner, Frank Meier
nicht mit auf dem Foto: Stefan
Meuser, Oliver Hameier, Janine Kusch, Korinna Tholuck, Dennis Happe